KOŠ Celovec košarka
18
feb 17

2.BL: Dritte Niederlage in Folge

Vergangenen Samstag gastierten bei KOŠ die Vienna D.C. Timberwolves, die das erste Saisonspiel in Wien mit 90:80 gewannen. Es galt also die Revanche zu schaffen und wichtige Punkte für den Palyoff Kampf zu sammeln. Doch es kam ganz anders. KOŠ fehlte erneut die Konstanz und die Wiener hatten eine unglaubliche Dreierquote.

KOŠ Posojilnica Bank Celovec : Vienna D.C. Timberwolves  84:108 (22:30, 33:49, 48:68)

Nach der Niederlage gegen den Tabellennachbarn vergangene Woche, waren die Schützlinge von Dragan Slišković diesmal unter Druck, geht es doch um den Einzug ins Playoff. Vor heimischem Publikum wollten sie wieder einen Sieg. Das Spiel begann verhalten. Erst in der zweiten Minute konnte Kapitän Andi Smrtnik das erste Mal anschreiben und KOŠ ging in Führung. Die Antwort von Wolfs-Kapitän Philipp D’Angelo folgte aber sogleich von der Dreierlinie und die Gäste übernahmen. Bis zur vierten Minute entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel bevor die Wiener nach einem 8:0 Run noch zwei Treffer und zwei Freiwürfe drauflegten. KOŠ hatte in diesen Minuten der Offense des Gegners wenig entgegenzusetzen und so endete das erste Viertel mit 22:30.

 

Im zweiten Viertel kamen die Klagenfurter ein wenig zu sich und hielten zumindest Schritt, so dass die Wiener die Führung nicht ausbauen konnten. In den letzten drei Minuten aber waren diese wieder mit Distanzwürfen erfolgreich und erhöhten auf 33:49.

 

Anfang des dritten Viertels legten die Gäste erneut einen 9:0 Run hin. KOŠ konnte nun etwas besser die Distanzwürfe der Wiener verhindern schaffte andererseits aber selbst kaum etwas im Angriff. So gingen sie mit bereit 20 Punkten Rückstand ins letzte Viertel. (48:68)

 

Das Spiel dauer 40 Minuten und KOŠ kämpfte beherzt weiter. Zeitweise versuchten sie sich an einem „full court press“ und verteidigten die Wiener über das gesamte Spielfeld. Doch konnten die Gäste sie mit schönen Pässen ausspielen und trafen weiter vom Dreier. Wegen des ohnehin großen Vorsprungs konzentrierten sich die Wolves nun auf die Offense. Das bescherte KOŠ mit 36 Punkten zwar das stärkste Viertel, doch die Wiener krönten ihr „big score game“. In der letzten Minute knackten sie den 100er und gewannen mit zusätzlichen zwei Dreiern (insgesamt 16) und Freiwürfen das Spiel mit 84:108.

 

KOŠ verliert damit weiter Boden was den Einzug ins Playoff angeht. Zwar sind sie weiter auf Platz 8 und damit zurzeit qualifiziert, doch sind ihnen die Vorwochensieger Basket Flames, welche dieses Wochenende spielfrei waren, weiter mit nur zwei Punkten Abstand auf den Fersen. Nächste Woche gilt es also beim „Auswärtsspiel zu Hause“ den Stadtrivalen Wörthersee Piraten zu schlagen und im Rennen ums Playoff zu bleiben.

Andi Smrtnik, Kapitän KOŠ: Die Timberwolves waren physisch stärker und besser drauf als wir. Sie erzielten viele Dreier und wir konnten sie nicht stoppen.

Dragan Slišković, Trainer KOŠ: Heute hat das Team gewonnen, welches eine bessere Wurfausbeute hatte und defensiv weniger Fehler gemacht hat. Die Timberwolves haben verdient gewonnen.

David Geisler, Spieler Timberwolves: Wir waren darauf eingestellt, dass KOŠ zu Hause hart spielt und wir sind mit der richtigen Einstellung hergekommen. Wir haben unser Gameplan gut umgesetzt und verdient gewonnen.

Hubert Schmidt, Trainer Timberwolves: Wir konnten unsere Gameplan umsetzten. KOŠ hat wenige Sachen aus der Offense heraus bekommen, das war der Schlüssel. Gepaart mit einer guten Wurfleistung haben wir heute verdient gewonnen.

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18
feb 17

ExtraLiga: Starkes Spiel gegen den Tabellenführer

Am Samstag den 18. Feber gastierten die Tabellenführerinnen von ŽKD Ledita bei unseren Damen in Klagenfurt. Trotz der nicht zu leugnenden Stärke der Gegnerinnen lieferten die KOŠ Damen aber ein gutes Spiel ab.

KOŠ Posojilnica Bank Celovec : ŽKD Ledita  41:75 (10:16, 23:34, 35:53)

Unsere Damen starteten konzentriert und machten die ersten Punkte des Spiels. Bis zur Mitte des ersten Viertels waren beide Teams auf Augenhöhe. Leider waren die KOŠ Damen in der Defense nicht aggressiv genug und so konnte Ledita mit ein paar Punkten davonziehen. Immer wieder überraschten die Sloweninnen unsere Damen mit einer aggressiven Defense. Jedoch spielten die Klagenfurterinnen konsequent weiter und kämpften um jeden Punkt. Das zeigte sich auch beim Stand nach dem ersten Viertel, Ledita konnte nur 6 Punkte gut machen (10:16).

 

Im zweiten Viertel zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Leider bereitete die Defense von Ledita den KOŠ Damen weiterhin Probleme. Durch einige Ballverluste von KOŠ konnten die Sloweninnen leicht punkten. Die Klagenfurterinnen gaben aber nicht auf und kämpften beherzt weiter. Viele schöne Kombinationen in der Offense führten zu einem 23:34 zur Halbzeit.

 

Nach der Pause wollten die KOŠ Damen mit einer Zonen Defense näher an die Gegnerinnen herankommen. KOŠ stellte sich besser auf die aggressive Verteidigung von Ledita ein und so entwickelte sich im dritten Viertel ein ausgeglichenes Spiel mit vielen Fouls und Unterbrechungen auf beiden Seiten. (35:53)

 

Im letzten Spielabschnitt wollten die Damen noch einmal alles versuchen. Leider waren zu diesem Zeitpunkt schon 4 Spielerinnen mit vielen Fouls belastet. Zum Ende hin ging unseren Damen wortwörtlich die Luft aus, weshalb sie mit 41:75 gegen die Tabellenführerinnen der Liga verloren.

Patricia Struhar, Kapitänin KOŠ: In der ersten Halbzeit spielten wir super Basketball und hielten überraschend gut mit. Leider bereitete uns die Defense der Sloweninnen große Schwierigkeiten. Auf diesem guten Spiel gegen den starken Gegner können wir aber auf jeden Fall aufbauen.

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16
feb 17

Grüße aus Amerika

Der jüngste Spieler unseres Herrenteams Florian Ponholzer brach im Dezember für ein halbes Jahr in die USA auf. Dort lebt der Teenie bei der Gastfamilie „Wernil“ und besucht die höhere Schule „Sandra Day O’Connor High School“ wo er auch mit dem Schulbasketballteam „O’Connor Panthers“ trainiert und spielt. Diese Woche bekamen wir Post von Florian aus San Antonio:

 

Grüß euch!

 

Wir trainieren hier 2 Mal am Tag, einmal während des Unterrichts und einmal nach der Schule. Meine Klasse hat mich seit dem ersten Tag sehr nett empfangen. Auch mit meinen Mitspielern verstehe ich mich sehr gut und ich bekomme viele Spielminuten. Die Trainings gefallen mir sehr, weil wir viel am Wurf und an der Schnelligkeit arbeiten. Meine Gastfamilie ist sehr nett und hat mich seit dem ersten Augenblick als Teil der Familie aufgenommen. Natürlich fiebere ich auch hier mit KOŠ mit und verfolge online das Geschehen. Ich habe aber auch schon die Gelegenheit genützt und mir das NBA Spiel „San Antonio Spurs vs. Toronto Raptors“ angesehen und dabei den ersten Österreicher in der NBA Jakob Pöltl live und in Aktion erlebt. Im Anhang schicke ich euch ein paar Eindrücke aus meinem Alltag in San Antonio. Ich wünsche euch alles Gute für die weitere Saison und bis bald.

 

Schöne Grüße aus den USA, Florian

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13
feb 17

2.BL: 15 gute Minuten sind zu wenig

Nachdem gegen Dornbirn die Heimsiegserie riss wollte KOŠ vergangenen Sonntag in Wien die Niederlagenserie bei Auswärtsspielen beenden. Mit nur einem guten Viertel ist das aber leider nicht gelungen.

Basket Flames : KOŠ Posojilnica Bank Celovec  77:71 (25:14, 41:32, 63:47)

Von der Niederlage zu Hause wussten die KOŠ Herren, dass sie sich besser aufwärmen müssen um gleich voll durchstarten zu können. Trotzdem hatten sie gegen die Flames in Wien von Anfang an Probleme. Die Gastgeber gingen in Führung und bauten diese bereits bis zur sechsten Minute auf 17:8 aus. Mit Gavranič an der Spitze gewannen die Wiener das erste Viertel mit 25:14 und legten damit den Grundstein für den Sieg.

 

Im zweiten Viertel spielten die Kärntner konzentrierter. Vor allem Peter Papič, KOŠ Topscorer des Abends (19), glänzte mit schönen Aktionen und tollen Abschlüssen. So konnten die Klagenfurter das zweite Viertel knapp für sich entscheiden (16:18) gingen aber trotzdem mit neun Punkten Rückstand in die Pause (41:32).

 

Nach der Pause blieb KOŠ dem Gegner weiter auf den Fersen bevor das Heimteam mit einem 9:0 Run auf 57:41 davonpreschte. Dann aber verstärkte KOŠ die Defense und ließ die Wiener den Vorsprung nicht mehr ausbauen (63:47).

 

Wer dachte das Spiel sei schon entschieden irrte sich. KOŠ verbarrikadierte in der Verteidigung den Weg zum Korb, glänzte mit einem 14:0 Run im Angriff und übernahm mit einem weiteren Dreier zwei Minuten vor Schluss die Führung. Zu dieser Zeit aber saß Jakob Stražar wegen fünf Fouls bereits seit sechs Minuten auf der Bank und die aggressive Defense forderte weiter Opfer. Nacheinander mussten Vjeran Soldo, Andi Smrtnik und Žiga Erčulj das Spielfeld mit fünf Fouls verlassen. Während die Gastgeber die daraus resultierenden Freiwürfe verwerteten, konnte KOŠ die entscheidenden Würfe nicht im Korb unterbringen. Die Basket Flames machten mit einem Erneuten 9:0 Run den Sack zu und gewannen das Spiel mit 77:71.

 

Mit der Niederlage gegen die Basket Flames (9), welche direkter Tabellennachbar von KOŠ (9) sind, wackelt langsam auch der Play-Off Platz. Die Wiener sind nämlich nur noch 2 Punkte, also einen Sieg, hinter KOŠ.

Andi Smrtnik, Kapitän KOŠ: Wir haben bis zum Schluss gekämpft uns fehlt zurzeit aber einfach ein konstantes Niveau. Nur in kurzen Phasen schaffen wir es unseren Gameplan umzusetzen. In 15 guten Minuten kann man nun mal kein Spiel gewinnen das 40 Minuten dauert.

Christian Kreidl, Headcoach Flames: Es war ein Spiel mit vielen Höhen und Tiefen. Es war sicher nicht unser schönstes Spiel in dieser Saison, aber wir sind froh, dass wir trotzdem gewinnen konnten.

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11
feb 17

ExtraLiga: Pleiten, Pech und Pannen

Mit nur 7 Spielerinnen machte sich Coach Marcell Smolej auf nach Varaždin in Kroatien. Schon das krankheits- und arbeitsbedinge fehlen vieler Spielerinnen war ein schlechtes Omen, und die Damen blieben diesen Abend auch weiter vom Pech verfolgt…

ŽKK Vindi : KOŠ Posojilnica Bank Celovec  65:35 (22:12, 37:17, 49:24)

Nach 3 stündiger Anfahrt erreichten die Klagenfurterinnen die Halle wo schon 12 motivierte Vindi Spielerinnen aufwärmten. Unbeeindruckt und spielbereit wurde um 19:30 aufgeworfen. KOŠ machte die Not zur Tugend und bereitete den Gegnerinnen mit der aufgrund der kurzen Bank nötigigen Zonenverteidigung Kopfzerbrechen. Mit Schnelligkeit und gute Rotation bei KOŠ fiel es den Kroatinnen schwer unterm Korb zu punkten. Leider aber trafen sie hochprozentig ihre Dreier und konnten zum Ende des ersten Viertels mit 22:12 doch deutlich die Führung übernehmen.

 

Im zweiten Viertel hielten die KOŠ Damen weiterhin stark dagegen, jedoch war der Korb wie zugenagelt. Es häuften sich „Sitzer“ und unglückliche „Abpraller“. Der demotivierende Halbzeitstand 37:17.

 

Trotz der hohen Führung der Gastgeberinnen bewiesen die KOŠlerinenn Moral. Im dritten Viertel besinnten sie sich auf ihre Stärken und spielten auch offensiv effektiver. Doch während es in der Defense gut klappte wollte der Ball in der Offense einfach nicht in den Korb. Vindi tat sich weiterhin schwer mit der starken Zonen-Verteidigung der Klagenfurterinnen, glich dies aber mit überdurchschnittlicher Wurfausbeute aus der Distanz aus. Im weitgehend ausgeglichenen Viertel aber konnten die Spielerinnen von Varaždin die Führung nur um 5 Punkte ausweiten (49:24).

 

Im letzten Viertel galt es das Resultat zu halten, noch einmal stark aufzuspielen und noch einige Punkte gut zu machen. Leider blieb der Korb für KOŠ aber weiterhin ein unüberwindbares Hindernis. So entschied Vindi das Spiel deutlich mit 65:35 für sich.

Patricia Struhar, Kapitänin: Ein sehr starkes Spiel von uns, leider wollte aber der Ball nicht in den Korb. Mit einer besseren Wurfausbeute wäre das Spiel viel knapper verlaufen, mit einer längeren Bank vielleicht auch anders ausgegangen. Wir sind heute gut zum Korb gezogen und haben uns alle getraut zu Punkten. Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel, mit dem Ergebnis natürlich weniger. Danke an Coach Marcell der mit uns die weite Reise gemacht hat.

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