KOŠ Celovec Basketball
04
Jan 20

B2L: Verhängnisvolle zwei Minuten

Mit dem neuen Trainer Brečko und Spieler Bajc machte sich KOŠ hoffnungsvoll ins Burgenland auf, wo sie wichtige Punkte für den noch möglichen Play-Off Einzug sammeln wollten. Leider aber wurden ihnen zwei unkonzentrierte Minuten zum Verhängnis.

BBC Nord Dragonz : KOŠ Celovec  78:71 (16:14, 46:31, 60:54)

KOŠ konnte aus den Händen von Marin Slišković als erstes anschreiben, doch die Antwort des Gegners folgte auf den Fuß. So entwickelte sich das Spiel anfangs auf Augenhöhe. Nach zehn Minuten stand es 16:14 für die Dragonz. Auch Anfang des zweiten Viertels sah noch alles in Ordnung aus bevor bei KOŠ in der 18. Minute bei 35:31 völlig der Faden riss. Es folgten zwei völlig wirre Minuten in welchen zahlreiche Pässe und Würfe von KOŠ nicht ihr Ziel fanden. Dies nutzten die routinierten Burgenländer aus und erhöhten bis zu Pause auf 46:31.

 

Auch in den ersten Minuten der zweiten Hälfte hatten die Klagenfurter Schwierigkeiten, bevor sie sich wieder fingen und begannen den Rückstand zu kürzen. Die Taktik des neuen Trainers Brečko schien aufzugehen und auch Martin Bajc zeigte sich bei seinem Debüt von der besten Seite und wurde mit 19 Punkten sofort KOŠ-Topscorer. Bis zum Ende des Viertels konnten die slowenischen Basketballer so auf sechs Punkte Rückstand verkürzen (60:54). Im letzten Spielabschnitt hielt KOŠ weiter Schritt, konnte sich aber nicht weiter annähern oder gar in Führung gehen. Dies verhinderten vor allem zu viele individuelle Fehler welche der Gegner mitunter an der Freiwurflinie (20/26) eiskalt und hochprozentig ausnutzte. Mit dem Endergebnis von 78:71 für die BBC Nord Dragonz hat KOŠ somit eine der letzten großen Chancen aufs Play-Off verspielt.

Andi Smrtnik, Kapitän: Es war heute eine der letzten Chancen auf den Einzug ins Play-Off, wahrscheinlich die größte, und wir haben sie verspielt. Das Glück ist noch immer nicht auf unserer Seite. Trotzdem geben wir nicht auf. Das Debüt unseres neuen Trainers und Spielers war mehr als gelungen. Es ist erst zu Ende, wenn es zu Ende ist.

Stefan Hribar, sportlicher Leiter: Heute wurden uns die zwei letzten Minuten der ersten Halbzeit zum Verhängnis. Da reichte leider auch die ausgezeichnete, kämpferische zweite Hälfte nicht aus. Der Einzug ins Play-Off ist aber noch möglich!

Geposted in: 2. Bundesliga Herren Neuigkeiten
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