KOŠ Celovec Basketball
03
Okt 20

B2L: Nichts für schwache Nerven

Am Samstag, den 03.10. trafen sich in der St. Peter Halle die Mannschaften KOŠ Celovec und Swarco Raiders Tirol. Die letzten zwei Begegnungen der Mannschaften endeten zugunsten der Klagenfurter. In der noch jungen Saison treten die Tiroler verstärkt auf, weshalb in diesem Spiel die Favoritenrolle nicht eindeutig war.

KOŠ Celovec : Swarco Raiders Tirol 83:82 (17:21, 49:45, 70:70)

Von Anfang an spielten die Mannschaften ausgeglichen und trafen abwechselnd. Danach waren die Spieler von Swarco Raiders Tirol  mit ihrer agressiven Verteidigung überlegen und führten in der fünften Minute mit einem Vorsprung von fünf Punkten. Bis Ende des ersten Viertels näherte sich KOŠ Celovec noch etwas an – 17:21. Das zweite Viertel begannen die KOŠler energischer. Mit sicheren Dreierwürfen von Huber und Primc erkämpften sich die Klagenfurter nach drei Minuten einen Führungswechsel und begannen, eine Führung auszubauen. Zur Halbzeitpause lautete das Resultat 49:45.

 

Nach der Pause fehlte den slowenischen Basketballern das Wurfglück, was der Gegner ausnutzte. Mit schnellen Treffern und einer starken Abwehr glich er nach vier Minuten aus und übernahm in Folge die Führung. Zeitweise führten die Raiders mit +5 Punkten, doch die Spieler von KOŠ ließen nicht nach und näherten sich wieder an. Mit Gleichstand (70:70) gingen die Mannschaften in den letzten Abschnitt des Spiels. Die Spannung im Spiel stieg und die Mannschaften kämpften um jeden Punkt. Dies führte dazu, dass sich keine der Mannschaften von der anderen absetzen konnte und es immer wieder zum Führungswechsel kam. Bis zur letzten Sekunde war nicht klar, wer diesmal als Sieger vom Platz gehen wird. Zum Schluss war das Glück auf der Seite von KOŠ, das Endergebnis lautete 83:82.

Stefan Hribar, sportlicher Leiter KOŠ: Ich habe bereits im Vorhinein gewusst, dass es eine knappe Partie wird, denn Tirol hat sich sehr verstärkt. Dementsprechend war es ein Zitter-Finale und ich habe nur gehofft, dass wir uns den Sieg holen. In den letzten drei Minuten gab es unsererseits eine schlechte Leistung, deshalb blieb das Spiel so spannend, aber es gab ein positives Ende!

Daniel Gspandl, Spieler KOŠ: Wir waren zum Schluss etwas nervös, aber wir haben gut gekämpft und ich glaube, wir haben verdient gewonnen!

Geposted in: Basketball Zweite Liga Herren Neuigkeiten
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